Direkt zum Hauptbereich

Black Friday


Das Konzept stammt aus den USA und wird als Tradition angesehen. Black Friday folgt auf den Thanksgiving Day, an dem die Amerikaner Gott für die Ernte des vergangenen Jahres danken. Auf den staatlichen Feiertag und das damit verbundene Familienfest folgt ein Konsumrausch. Der sogenannte Black Friday steht für den Beginn der Weihnachtseinkaufsaison.

Die Herkunft des Names Black Friday hat verschiedene Geschichte. Eine davon besagt, dass viele Geschäfte Ende des Jahres noch in den roten Zahlen steckten. Damit diese mit schwarzen Zahlen das Jahr beenden können, wurde solche Aktionsmassnahmen ergriffen.

In der Schweiz tauchte Black Friday zum ersten Mal im Jahr 2015 auf. Zu Beginn waren vor allem die Online-Shops von den Aktionen betroffen. Mittlerweile haben auch viele Läden ihre Schaufenster mit Aktionsschilder von 20% bis 50% zugeklebt. Einige Läden dehnen sogar ihre Öffnungszeiten aus! Wie zum Beispiel in Pfäffikon SZ, Einkaufsnacht bis 23 Uhr... ist schon erstaunlich wie stark sich ein amerikanischer Trend wieder in der Schweiz breit macht. Man denkt an Halloween, Valentins Day etc. Die meisten von uns scheinen sehr angetan von diesem Trend. Digitec verzeichnet einen neuen Rekord und Interdiscount meldet einen nochmals grösseren Andrang als in den letzten Jahren. Zahlreiche Online-Shops schalteten in der Nacht auf Freitag spezielle Rabatte. Der Ansturm war so gross, dass die Webseite von Digitec und Galaxus lahm gelegt wurde! Kurz nach Mitternacht bis ca. 1:45 Uhr waren die Webseiten komplett überlastet, hiess es seitens Digitec- und Galaxus-Sprecher. 

Andererseits sieht Black Friday eher als ein Akt der Verzweiflung aus. Ob sich die Schweizer Detailhändler damit wirklich einen Gefallen tun ist fraglich. Die Billigpreis-Massnahme soll Kundschaft in die Läden locken. Jedoch wird damit auch die Vorstellung unterstützt, besser nicht zu den Normalpreisen einzukaufen. Damit schaden die Anbieter ihrer Profitabilität. Der starke Franken, Einkaufstourismus und das Online-Shopping haben in den vergangenen Jahren den Druck auf die Schweizer Geschäfte erhöht. 

Wir hoffen euch ist in dieser Schnäppchen-Schlacht niemand auf die Füsse getrampelt und wünschen somit ein schönes Wochenende! 

Lukas & Biljana



Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Herr der Daten

Täglich werden unsere Daten verwendet, zu Marketingzwecken gebraucht oder dazu benötigt um mehr über uns herauszufinden. Das wissen wir. Wir wissen, dass Grosskonzerne unsere Daten für ihre Zwecke verwenden. Durch den Gastvortrag zweier Vertreter des Softwareherstellers SAS, konnten die Studierenden mit einem Datensatz spielen und beispielsweise Korrelationen sehen. Die momentane Situation bezüglich Daten sieht folgendermassen aus: grosse aber auch kleine Unternehmen sammeln jegliche Daten über uns. Sei es welche Websites wir besucht haben, was für Interessen wir haben oder wo wir uns befinden. Sie sammeln diese Daten meistens ohne unser Einverständnis. Nur ein sehr kleiner Teil von Unternehmungen zeigt transparent auf wie sie die Daten verwenden und welche Daten sie erheben. Kommt hinzu, dass Daten gesammelt werden und diese nicht ausreichend geschützt werden . In diesem Artikel möchten wir folgendes Prinzip verfolgen: Jeder Mensch sollte Herr seiner Daten sein. Blackbox Comp...

APP Jetzt!

Insgesamt 14 App's sind es, die ich oft benutze. Ein Klassiker darunter ist das SBB-App, aber auch das Dropbox-App, diverse Zeitungen und das Mail. Natürlich darf auch der Messenger Whatt'sApp nicht fehlen. App's sind schon lange nicht mehr wegzudenken. Jede grosse Unternehmung hat ein App und kann so dem Kunden einen (hoffentlich) besseren Service bieten.  Eine Studie der Firma "App Annie" geht von einem Wachstum in allen Bereichen der App-Economy aus. So soll der "Wert" der App-Economy 2021 einen Wert von 6.3 Billionen US-Dollar haben. Auch die Benutzerzahlen verdoppeln sich fast. Von heute 3.4 Milliarden auf 6.3 Milliarden. Jedoch variieren die Zahlen von Land zu Land. Die meisten App's sind immer noch kostenlos. Verdient wird das Geld mit Werbung, In-App Käufen oder beispielsweise die Weitergabe von Nutzerdaten (was allerdings imagetechnisch nicht empfehlenswert ist). App's können aber beispielsweise auch als Prozessoptimierer eingesetz...